„Kapuze auf“ und „Schirme hoch“

3. Oktober 2019

hieß es zu Beginn des Outdoorklassenzimmers der 5a. Und wie ein Haufen bunter Zwerge machte sich dann auch die gegen die Nässe gewappnete Truppe durch den strömenden Regen auf, von der CGB zu ihrem EP-Tag am Berufskolleg (BK). Erlebnispädagogik (EP) ist ja definitionsgemäß eine „Gruppenerfahrung in der Natur“ und die ersten Schritte waren eher ein gutes Erleben der Natur, die Stimmung dementsprechend skeptisch. Doch schon unterwegs wurden Kapuzen abgenommen und tatsächlich fiel der letzte Regentropfen noch vor der Begrüßung am BK und eröffnete so ein Outdoorklassenzimmer in Perfektion.

Zehn verschiedene Aktionen standen auf dem wahnsinnig anspruchsvollem Programm das die Schüler mit Lehrer Achim Scholz auf die Beine gestellt haben und in kleineren Gruppen ging es von Aktion zu Aktion: Bunkerbesichtigung im Dunkeln, Abseilen vom vierten Stock, Fichtenklettern bis zu 12 Meter hoch und Seilbahnfahren durch den Wald waren so die Highlights auf dem Gelände der Bleibergquelle.

Mit einer adäquaten Ansprache, sehr guten Nerven und einer empathischen Haltung begleiteten die Schüler vom BK die 28 Teilnehmer durch den Tag, motivierten zum Mitmachen, trockneten Tränen und unterstützten in pädagogisch fähiger Art und Weise die CGB-Schüler. Ein Pflaster wurde nur als 1. Hilfe verbraucht und als noch Leon seinen Rollator den er für seine Gehbehinderung braucht abstellte und tatsächlich die Fichte hochkletterte war klar, besser geht es kaum, das ist Erlebnispädagogik.

Darum hieß es auch „Daumen hoch“ in der Reflektion und „Wurst in den Mund“ beim Abschlussgrillen bevor zurück an der CGB festgestellt wurde: Alle da, alle fit nur die Wechselsocken brauchen wir gar nicht, alles trocken!

M. Wawreczko

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